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VB.2024.00485 • VG ZH VB.2024.00485 Generato dall'IA

School District Assignment Dispute and Judicial Review of Reassignment

Numero d'incarto VB.2024.00485
Autorità giudiziaria
Giurisdizione Svizzera · Canton Zurigo (CH-ZH)
Data della decisione
Esito del giudizio Parzialmente accolto (Partially Allowed)

Sintesi Legislator

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The administrative appeal concerned a school district's assignment of a nearly 13-year-old student to a specific school, which was challenged by the parents and subsequently overturned by a lower authority that reassigned the student based on the perceived unsuitability of the school route. The reviewing court found that the school distance and length were reasonable, that the student could cycle the route and return home for lunch, and that the associated traffic risks were acceptable for a child of that age, thus concluding the lower authority improperly interfered with the district's discretionary authority regarding school placement; however, despite agreeing with the grounds for appeal, the court partially granted the appeal, declining to order a reversal of the reassignment due to disproportionate consequences at the current time, while making corrections to ancillary matters from the lower decision.

Regesto Legislator

Ufficiale

Schulzuteilung | [Die Beschwerdeführerin wies den 2012 geborenen Sohn der Beschwerdegegnerschaft Anfang Juni 2024 dem Schulhaus F zu. Dagegen rekurrierten die Eltern bei der Vorinstanz, welche das Rechtsmittel mit Beschluss vom 8. August 2024 guthiess und den Jugendlichen – antragsgemäss – dem Schulhaus G zuwies, weil ihm der Schulweg zum Schulhaus F nicht zugemutet werden könne.] Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführerin (E. 1.2). Von seiner Distanz bzw. Länge her betrachtet ist der streitgegenständliche Schulweg dem Sohn der Beschwerdegegnerschaft ohne Weiteres zumutbar. Legt er ihn mit dem Fahrrad zurück, ist es ihm zudem trotz kurzer Mittagspause möglich, über Mittag nach Hause zurückzukehren und sich dort knapp 40 Minuten aufzuhalten. Gerade zu den Stosszeiten ist die Teilnahme am Strassenverkehr in der Stadt Winterthur als Fahrradfahrerin bzw. Fahrradfahrer zwar sicherlich mit Risiken verbunden, auch in Bezug auf die sich unterwegs stellenden Gefahren ist der Schulweg dem bald 13-jährigen Sohn der Beschwerdegegnerschaft aber zumutbar. Die von der Vorinstanz vorgenommene Verdoppelung der Fahrzeit aus Gründen der Verkehrslage rechtfertigt sich ebenfalls nicht (zum Ganzen E. 4.1-4.5). Die Vorinstanz hat somit durch ihre Anordnung in unzulässiger Weise in das der Beschwerdeführerin zugestandene Ermessen eingegriffen (E. 4.6). Bei diesem Ausgang wäre die Beschwerde an und für sich gutzuheissen und D in Bestätigung der Ausgangsverfügung wieder dem Schulhaus F zuzuteilen. Eine Umteilung erwiese sich jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt als unverhältnismässig (E. 4.7). Korrektur der Nebenfolgenregelung im Rekursentscheid (E. 5). Teilweise Gutheissung.

Parole chiave

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assegnazione al circondario scolastico autorità amministrativa decisioni di riassegnazione o trasferimento collocamento del minore oggetto della lite sindacato giurisdizionale

Disposizioni normative citate

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Questioni giuridiche chiave estratte da Legislator

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Art. 19 BV

This provision is cited in the 'Rechtsnormen' section, indicating its relevance to the decision on school assignment, although the exact role in the dispositive is not explicitly detailed in the provided text snippet's summary.

§ 21 Abs. 2 VRG

This provision is cited in the 'Rechtsnormen' section as relevant to the court's decision.

Art. 25 Abs. 1 VSV

This provision is cited in the 'Rechtsnormen' section as relevant to the court's decision.

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Testo completo

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2024.00485

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2024.00485 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 05.12.2024 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Bildung · Betreff: · Schulzuteilung · [Die Beschwerdeführerin wies den 2012 geborenen Sohn der Beschwerdegegnerschaft Anfang Juni 2024 dem Schulhaus F zu. Dagegen rekurrierten die Eltern bei der Vorinstanz, welche das Rechtsmittel mit Beschluss vom 8. August 2024 guthiess und den Jugendlichen – antragsgemäss – dem Schulhaus G zuwies, weil ihm der Schulweg zum Schulhaus F nicht zugemutet werden könne.] Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführerin (E. 1.2).

Von seiner Distanz bzw. Länge her betrachtet ist der streitgegenständliche Schulweg dem Sohn der Beschwerdegegnerschaft ohne Weiteres zumutbar. Legt er ihn mit dem Fahrrad zurück, ist es ihm zudem trotz kurzer Mittagspause möglich, über Mittag nach Hause zurückzukehren und sich dort knapp 40 Minuten aufzuhalten. Gerade zu den Stosszeiten ist die Teilnahme am Strassenverkehr in der Stadt Winterthur als Fahrradfahrerin bzw. Fahrradfahrer zwar sicherlich mit Risiken verbunden, auch in Bezug auf die sich unterwegs stellenden Gefahren ist der Schulweg dem bald 13-jährigen Sohn der Beschwerdegegnerschaft aber zumutbar.

Die von der Vorinstanz vorgenommene Verdoppelung der Fahrzeit aus Gründen der Verkehrslage rechtfertigt sich ebenfalls nicht (zum Ganzen E. 4.1-4.5). Die Vorinstanz hat somit durch ihre Anordnung in unzulässiger Weise in das der Beschwerdeführerin zugestandene Ermessen eingegriffen (E. 4.6). Bei diesem Ausgang wäre die Beschwerde an und für sich gutzuheissen und D in Bestätigung der Ausgangsverfügung wieder dem Schulhaus F zuzuteilen. Eine Umteilung erwiese sich jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt als unverhältnismässig (E. 4.7). Korrektur der Nebenfolgenregelung im Rekursentscheid (E. 5).

Teilweise Gutheissung. · --- · Stichworte: · AUSREICHENDER GRUNDSCHULUNTERRICHT DISTANZ ERMESSEN FAHRRAD GEFÄHRLICHKEIT KLASSENZUTEILUNG LEGITIMATION DER GEMEINDE MITTAGSPAUSE SCHULWEG SCHULZUTEILUNG VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT ZUMUTBARER SCHULWEG · Rechtsnormen: · Art. 19 BV § 21 Abs. 2 VRG Art. 25 Abs. 1 VSV · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 2