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4F_18/2011 Generato dall'IA

Applicant v. Swiss Confederation (Attorney Negligence and Revision)

Numero d'incarto 4F_18/2011
Autorità giudiziaria
Giurisdizione Svizzera · Tribunale federale (TF / DTF) (CH)
Data della decisione
Esito del giudizio Inammissibile (Inadmissible)

Sintesi Legislator

Generato dall'IA

The case involves a legal dispute where the applicant submitted a motion for revision against a previous decision made by the Federal Tribunal. The applicant contested the tribunal's earlier ruling by claiming that the opposing party's lawyer, in association with the Swiss Confederation, was liable under the liability law due to negligence in a specific mandate. However, the tribunal found the applicant's arguments to be unclear and contradictory, making it impossible to determine the tribunal's jurisdiction over the matter. Consequently, the tribunal ruled that it would not entertain either the request for revision or the motion for a declaratory judgment, citing insufficient grounds and lack of clarity in the applicant's submissions. Additionally, the request for free legal assistance was denied due to the lack of merit in the claims.

Regesto Legislator

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Art. 66 Abs. 1 VwVG, Art. 25 BZP, Art. 41 OR, Art. 120 Abs. 1 lit. c BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Applicant v. Swiss Confederation (Attorney Negligence and Revision): The applicant contested the tribunal's earlier ruling by claiming that the opposing party's lawyer, in association with the Swiss Confederation, was liable under the liability law due to negligence in a specific mandate. However, the tribunal found the applicant's arguments to be unclear and contradictory, making it impossible to determine the tribunal's jurisdiction over the matter. Consequently, the tribunal ruled that it would not entertain either the request for revision or the motion for a declaratory judgment, citing insufficient grounds and lack of clarity in the applicant's submissions. Additionally, the request for free legal assistance was denied due to the lack of merit in the claims.

Parole chiave

Generato dall'IA
revisione di una decisione presupposto processuale motivi di competenza patrocinatore di controparte causa civile diretta Confederazione

Disposizioni normative citate

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Giurisprudenza citata

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Questioni giuridiche chiave estratte da Legislator

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Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to reject the request for free legal aid due to the hopelessness of the legal claims.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose court costs on the applicant.

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Sentenze successive che citano questa decisione (2)

Testo completo

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4F_18/2011

Urteil vom 8. November 2011

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Klett, Präsidentin,

Bundesrichterin Rottenberg Liatowitsch,

Bundesrichter Kolly,

Gerichtsschreiber Huguenin.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Gesuchsteller,

gegen

Schweizerische Eidgenossenschaft,

vertreten durch die Eidgenössische Finanzverwaltung,

Gesuchsgegnerin.

Gegenstand

Revision des bundesgerichtlichen Urteils vom 3. August 2011 (4F_13/2011); Feststellungsklage gegen die Schweizerische Eidgenossenschaft,

In Erwägung,

dass das Bundesgericht mit Urteil vom 3. August 2011 (4F_13/2011) auf das vom Gesuchsteller gegen das Urteil des Bundesgerichts vom 9. Juni 2011 (4A_296/2011) erhobene Revisionsgesuch nicht eintrat;

dass der Gesuchsteller dem Bundesgericht am 24. August 2011 eine Eingabe einreichte, die er als "Revisionsgesuch gemäss Art. 66 Abs. 1 VwVG gegen das Urteil des Bundesgerichts vom 3. August 2011" und als "Feststellungsklage ( Art. 25 BZP )" gegen die Schweizerische Eidgenossenschaft bezeichnete;

dass in der Rechtsschrift (S. 4) zur Begründung der Feststellungsklage vorgebracht wurde, dass "der Anwalt der Beklagten gemeinsam mit der Schweizerischen Eidgenossenschaft gemäss dem "Verantwortlichkeitsgesetz" aus "unerlaubter Handlung" ( Art. 41 OR )" hafte, weil diesem Anwalt im Zusammenhang mit der Ausübung eines bestimmten Mandates eine Unaufmerksamkeit, ein Kunstfehler vorzuwerfen sei;

dass aufgrund dieser widersprüchlichen und schwer verständlichen Vorbringen nicht ersichtlich ist, inwiefern das Bundesgericht zur Beurteilung des offenbar als Direktklage gemeinten Rechtsbegehrens zuständig sein sollte (vgl. dazu Art. 120 Abs. 1 lit. c BGG ), weshalb auf die "Feststellungsklage ( Art. 25 BZP )" nicht einzutreten ist;

dass auch auf das Revisionsgesuch aus den folgenden Gründen nicht einzutreten ist;

dass eine Rechtsschrift gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel enthalten muss und in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern das angefochtene Urteil Recht verletzt;

dass die Revision eines Entscheides des Bundesgerichts nur aufgrund der in den Art. 121 - 123 BGG abschliessend aufgeführten Gründen verlangt werden kann;

dass dementsprechend in einem Revisionsgesuch unter Angabe der Beweismittel der Revisionsgrund im Einzelnen darzulegen ist, wobei es nicht genügt, das Vorliegen eines solchen einfach zu behaupten, sondern vielmehr dargetan werden muss, weshalb dieser gegeben und inwiefern gestützt darauf das Urteilsdispositiv abzuändern ist (Urteil 8F_10/2008 vom 11. August 2008);

dass die Eingabe des Gesuchstellers vom 24. August 2011 diesen Anforderungen hinsichtlich Begehren und Begründung nicht genügt, da insbesondere nicht unter Angabe der Beweismittel einer der gesetzlich vorgesehenen Revisionsgründe angerufen und ausgeführt wird, inwiefern gestützt darauf das Dispositiv des Urteils des Bundesgerichts vom 3. August 2011 abzuändern wäre;

dass sich das Revisionsgesuch somit als offensichtlich unzulässig erweist;

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Rechtsbegehren abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG );

dass die Gerichtskosten dem Gesuchsteller aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt das Bundesgericht:

1. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.

2. Auf die Rechtsbegehren des Gesuchstellers wird nicht eingetreten.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Zivilabteilung, 1. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 8. November 2011

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Klett

Der Gerichtsschreiber: Huguenin