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96.97.29 • REB UR 96.97.29 Generato dall'IA

Late Submission in Appellate Review

Numero d'incarto 96.97.29
Autorità giudiziaria
Giurisdizione Svizzera · Canton Uri (CH-UR)
Data della decisione
Esito del giudizio Inammissibile (Inadmissible)

Sintesi Legislator

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The appellate court held that the principle of investigation does not grant a party the right to introduce new legal grounds or objections at the appellate stage at any time, meaning a submission filed after the deadline must be disregarded unless reinstatement of the missed deadline is warranted. The court reasoned that disregarding a late submission does not violate the right to be heard, especially since the court is obligated to apply the law ex officio and retains the discretion to consider significant, belated party submissions despite their tardiness.

Regesto Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. c UVG, Art. 14 Abs. 1 VRPV, Art. 31 VRPV, Art. 108 Abs. 1 lit. d UVG, Art. 18 VRPV; Late Submission in Appellate Review: Die Beschwerdegegnerin hat zum Ergebnis des Gutachtens vom 13. Dezember 1996 erst nach gesetzter Frist Stellung genommen.

Parole chiave

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diritto di essere sentito motivo di revisione inosservanza del termine preclusione per tardività ritardo ingiustificato principio di celerità

Disposizioni normative citate

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Giurisprudenza citata

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BGE 99 Ib 89
18 VRPV) und es ihm freisteht, verspätete Parteivorbringen, die ausschlaggebend oder bedeutsam sind, trotz der Verspätung zu berücksichtigen (BGE 99 Ib 89, 95 I 587; RKUV 1985 S.
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Testo completo

96/97 29 Verfahrensrecht des Bundes. Art. 108 Abs. 1 lit. c UVG. Aus dem Untersuchungsgrundsatz lässt sich kein Anspruch ableiten, zu jeder Zeit mit neuen Rechtsgründen und Einwendungen an die Rechtsmittelinstanz zu gelangen. Obergericht, 13. Juni 1997, OG V 95 28 (siehe 96/97 39)

Aus den Erwägungen:

2. Die Beschwerdegegnerin hat zum Ergebnis des Gutachtens vom 13. Dezember 1996 erst nach gesetzter Frist Stellung genommen.

Aus dem Untersuchungsgrundsatz (Art. 108 Abs. 1 lit. c UVG, Art. 14 Abs. 1 VRPV) lässt sich kein Anspruch ableiten, zu jeder Zeit mit neuen Rechtsgründen und Einwendungen an die Rechtsmittelbehörde zu gelangen. Soweit kein Grund für eine Wiederherstellung der versäumten Frist gegeben ist (Art. 31 VRPV), muss eine verspätet erfolgte Eingabe unbeachtet bleiben und ist aus dem Recht zu weisen. Darin liegt kein Verstoss gegen das Prinzip des rechtlichen Gehörs. Auch wird diese Rechtspraxis für die Beschwerdegegnerin insofern nicht zum Nachteil, als der Richter das Recht von Amtes wegen anzuwenden hat (Art. 108 Abs. 1 lit. d UVG, Art. 18 VRPV) und es ihm freisteht, verspätete Parteivorbringen, die ausschlaggebend oder bedeutsam sind, trotz der Verspätung zu berücksichtigen (BGE 99 Ib 89, 95 I 587; RKUV 1985 S. 239 f. = ZAK 1986 S.

190 E. 3b; SVR-Rechtsprechung 1995 BVG Nr. 40 S. 117).