VR.2006.00001 — Sewage Pipeline Cost Contribution Dispute
Decision Summary (Facts, Holding & Outcome)
AI-structuredA party appealed a cost contribution set by an arbitration commission concerning the shared use of a newly constructed sewage pipeline, which the appealing party was obligated to connect to under relevant law. The court partially granted the appeal, reasoning that while the initial compensation assessment for shared line use was generally sound, a 10% reduction was warranted because the necessity of interior building sanitation associated with the revised pipeline routing was unproven, and further adjustments to the compensation were necessary based on un-sanitized pipeline sections and corrected channel lengths, even though the expert's linear meter values were otherwise deemed reliable.
Headnote / Official Regeste
AI-structuredFull Text of the Judgment — VR.2006.00001
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VR.2006.00001
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VR.2006.00001 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 01.11.2006 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Enteignungsrecht · Betreff: · Kostenbeteiligung · Kostenbeteiligung: Rekurs gegen den von der Schätzungskommission festgelegten Kostenbeitrag Nach § 46 AbtrG ist das Verwaltungsgericht zur Beurteilung des Rekurses zuständig. Das vorliegende Rekursverfahren richtet sich nach den Bestimmungen über die Beschwerde an das Verwaltungsgericht (E. 1). Aufgrund von § 16 Abs. 1 EG GSchG hat die Rekursgegnerin das Recht bzw. die Pflicht, sich an die neu erstellte Abwasserleitung anzuschliessen (E. 2.1). Ergibt sich, dass es keinen Grund für die veränderte Leitungsführung gab, so liegt keine Rechtsverletzung vor, wenn die Vorinstanz die Entschädigung der Leitungsmitbenutzung nicht nach den tatsächlich aufgewendeten Kosten bemisst. Da nicht nachgewiesen ist, dass die Sanierung im Gebäudeinnern tatsächlich notwendig war, rechtfertigt es sich, einen Einschlag von 10 % vorzunehmen (E. 2.2). Ein nicht saniertes Leitungsstück ist bei der Bemessung der Entschädigung von Bedeutung; es ist ein Abzug vorzunehmen (E. 2.3). Es besteht kein Grund dazu, an den durch die Vorinstanz fachkundig geschätzten Laufmeterwerten zu zweifeln. Indes müssen aufgrund der Akten Korrekturen bezüglich der Kanallängen vorgenommen werden. (E. 2.4) Teilweise Gutheissung des Rekurses. · --- · Stichworte: · ABTRETUNGSENTSCHÄDIGUNG ABWASSERLEITUNG ANSCHLUSSPFLICHT EINSCHLAG ENTSCHÄDIGUNG ENTSCHÄDIGUNGSHÖHE ÜBRIGES ENTEIGNUNGSRECHT · Rechtsnormen: · § 46 AbtrG Art. 16 Abs. I EG GSchG Art. 16 Abs. II EG GSchG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3