VB.2025.00549 — Appeal Dismissed Due to Late Filing Despite Procedural Errors by Administrative Body
Zusammenfassung (Sachverhalt & Erwägungen)
KI-strukturiertThe court dismissed an appeal concerning social assistance because the initial appeal was deemed late, as the delivery fiction for registered mail applied despite the appellant's claimed extension of the collection period, and no special reliance interest existed to prevent this fiction from taking effect, even though the initial decision served to the appellant was incomplete. While the lower administrative body violated the appellant's right to be heard by belatedly providing the full decision and the appeal response, this procedural error was considered cured because the appellant could comment on it during the current appeal, but the costs of the appeal proceedings were assigned to the administrative body based on the polluter pays principle due to this procedural failing.
Leitsatz / Regeste
KI-strukturiertRechtsfragen & angewandte Gesetzesbestimmungen
KI-strukturiertThis provision, concerning the right to be heard, was implicitly considered in the reasoning regarding the procedural issue of late submission, which ultimately led to the cost allocation.
This provision is cited in connection with the procedural grounds related to the appeal/recourse timeline, though the decision ultimately dismisses the appeal on other grounds.
This procedural provision regarding the appeal deadline was cited in relation to the main issue of the late filing of the appeal.
This specific procedural provision regarding the appeal deadline was cited in relation to the main issue of the late filing of the appeal.
Volltext des Entscheids — VB.2025.00549
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2025.00549
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2025.00549 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 22.09.2025 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Fürsorgerecht · Betreff: · Sozialhilfe · Sozialhilfe. Der Rekurs wurde verspätet erhoben. Die Zustellfiktion kommt entgegen dem Beschwerdeführer auch bei "gewöhnlichen" Einschreiben zur Anwendung, und die eingerichtete Verlängerung der Abholfrist konnte das Wirksamwerden der Zustellfiktion nicht verhindern. Eine besondere Vertrauensschutzsituation ist nicht ersichtlich (E. 2.3.1). Der Umstand, dass die Begründung der dem Beschwerdeführer zugestellten Version des Entscheids der Sozialbehörde zu einem grossen Teil unvollständig ist, ändert an der Verspätung des Rekurses nichts. Der Bezirksrat verletzte jedoch den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör, indem er dem Beschwerdeführer die Rekursantwort sowie die vollständige Version des Entscheids der Sozialbehörde erst zusammen mit dem verfahrensabschliessenden Beschluss zukommen liess. Eine Rückweisung der Sache würde aber lediglich einen formalistischen Leerlauf bedeuten, zumal die Rekursantwort auf die Frage der Rechtzeitigkeit des Rekurses keinen Einfluss hat. Zudem konnte sich der Beschwerdeführer nun im Rahmen der Beschwerde dazu äussern. Die Gehörsverletzung ist daher als geheilt zu betrachten. Diesem Umstand ist aber im Rahmen der Kostenverteilung des Beschwerdeverfahrens Rechnung zu tragen (E. 2.3.2). Gestützt auf das Verursacherprinzip sind die Gerichtskosten dem Bezirksrat aufzuerlegen (E. 3). Abweisung. · --- · Stichworte: · ERÖFFNUNGSMANGEL GEHÖRSVERLETZUNG RECHTLICHES GEHÖR REKURSFRIST UNENTGELTLICHE PROZESSFÜHRUNG (UP) VERLÄNGERUNG DER ABHOLUNGSFRIST VERSPÄTUNG VERURSACHERPRINZIP WIRTSCHAFTLICHE HILFE ZUSTELLFIKTION · Rechtsnormen: · Art. 29 Abs. II BV § 138 Abs. I ZPO CH § 138 Abs. III ZPO CH § 138 Abs. III lit. a ZPO CH · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 4