State subsidy for Jewish communities: compatibility of exclusive third-party review competence with constitutional right to a legal hearing
Sintesi Legislator
Generato dall'IAThe Federal Administrative Court granted the defendant's complaint against the lower court's denial of leave to appeal, permitting the revision to proceed. The dispute concerns the interpretation of a state treaty providing financial subsidies to Jewish communities, specifically challenging whether a specific allocation requirement falls within the exclusive review competence of a third party. The court determined that the case possesses fundamental significance, as the issue determines whether such an interpretation is compatible with the constitutional right to a legal hearing under Article 20(3) in conjunction with Article 92 of the German Basic Law.
Regesto Legislator
Generato dall'IA§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, Art. 20 Abs. 3 GG, Art. 92 GG; State subsidy for Jewish communities: compatibility of exclusive third-party review competence with constitutional right to a legal hearing: Die Beschwerde des Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision ist begründet. Die Rechtssache hat die sinngemäß geltend gemachte grundsätzliche Bedeutung im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO. Sie kann zur Klärung der Frage beitragen, ob es mit der Justizgewährungspflicht (Art. 20 Abs. 3 GG i.V.m. Art. 92 GG) vereinbar ist, wenn eine staatsvertragliche Regelung über einen Landeszuschuss für jüdische Gemeinden dahin ausgelegt wird, dass für die Verteilung maßgebliche Erfordernisse der ausschließlichen Prüfungskompetenz eines Dritten unterliegen.
Parole chiave
Generato dall'IADisposizioni normative citate
Generato dall'IADecisioni correlate
Generato dall'IATesto completo
Revisionszulassung; Landeszuschuss für jüdische Gemeinde
[GRUENDE]
Die Beschwerde des Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision ist begründet. Die Rechtssache hat die sinngemäß geltend gemachte grundsätzliche Bedeutung im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO. Sie kann zur Klärung der Frage beitragen, ob es mit der Justizgewährungspflicht (Art. 20 Abs. 3 GG i.V.m. Art. 92 GG) vereinbar ist, wenn eine staatsvertragliche Regelung über einen Landeszuschuss für jüdische Gemeinden dahin ausgelegt wird, dass für die Verteilung maßgebliche Erfordernisse der ausschließlichen Prüfungskompetenz eines Dritten unterliegen.