Creditor Appeal Inadmissible Due to Missing Handwritten Signature
Sintesi Legislator
Generato dall'IACreditor Appeal Inadmissible Due to Missing Handwritten Signature A creditor filed an appeal against a decision by the supervisory authority, but both the original document and the copy only contained the appellant's name in typewritten form, lacking a handwritten signature. The Federal Court ruled the appeal invalid because, according to Art. 30 para. 1 of the Federal Judiciary Act (OG), all legal submissions must be signed, which, by analogy with Art. 14 of the Code of Obligations (OR), requires a handwritten signature for validity; a typewritten name is insufficient and since the appeal deadline had already passed upon filing, rendering a correction impossible, the formal defect resulted in the inadmissibility of the appeal.
Regesto Legislator
UfficialeRegeste Der Rekurs an das Bundesgericht gemäss Art. 19 SchKG muss handschriftlich unterzeichnet sein, ansonst er ungültig ist (Art. 30 Abs. 1 OG, 14 OR).
Parole chiave
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Generato dall'IACited as analogy to support the interpretation that the required signature must be handwritten.
Sentenze successive che citano questa decisione (10)
Testo completo
Urteilskopf
86 III 3
2. Entscheid vom 11. Mai 1960 i.S. Grob.
Regeste
Der Rekurs an das Bundesgericht gemäss Art. 19 SchKG muss handschriftlich unterzeichnet sein, ansonst er ungültig ist (Art. 30 Abs. 1 OG, 14 OR).
Sachverhalt ab Seite 3
BGE 86 III 3 S. 3
Gegen den Entscheid der oberen Aufsichtsbehörde des Kantons St. Gallen vom 9. April 1960 reichte der Gläubiger Grob den vorliegenden Rekurs ein, der sowohl im Hauptexemplar als im Doppel am Kopf wie am Schluss den Namen des Rekurrenten nur in Maschinenschrift aufweist.
Erwägungen
Die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer zieht in Erwägung:
Nach Art. 30 Abs. 1 OG müssen alle für das Bundesgericht bestimmten Rechtsschriften mit Unterschrift versehen sein. Darunter versteht das Gesetz selbstverständlich - wie es Art. 14 OR für die nach Gesetz der schriftlichen Form bedürftigen rechtsgeschäftlichen Willenserklärungen ausdrücklich sagt - eigenhändige Unterschrift. Die Bestimmung des Art. 30 Abs. 1 OG ist nicht eine blosse Ordnungsvorschrift, sondern sie macht die handschriftliche Unterzeichnung zur Gültigkeitsvoraussetzung der Vorkehr. Eine Eingabe ohne handschriftliche Unterschrift stellt keine rechtserhebliche Erklärung dar (BGE
BGE 86 III 3 S. 4
29 I 477, 77 II 352, 80 IV 48, 81 IV 143, 83 II 514; mit Bezug auf den Rekurs gemäss Art. 19 SchKG/78 ff. OG: Entscheid vom 1. Juli 1955 i.S. Müller c. Zürich, nicht publ.). Der in Maschinenschrift angebrachte Name des Rekurrenten vermag die handschriftliche Unterzeichnung nicht zu ersetzen.
Rücksendung an den Rekurrenten zur Verbesserung kam nicht in Frage, da bei Eingang des Rekurses beim Bundesgericht die Rekursfrist bereits abgelaufen war.
Dieser Formmangel hat Ungültigkeit des Rekurses zur Folge.
Dispositiv
Demnach erkennt die Schuldbetr.- u. Konkurskammer:
Auf den Rekurs wird nicht eingetreten.