Legislator Giurisprudenza & Legislazione
8C_221/2021 Generato dall'IA

Inadmissibility of Appeal Against Intermediate Ruling on Remand for Further Investigation

Numero d'incarto 8C_221/2021
Autorità giudiziaria
Giurisdizione Svizzera · Tribunale federale (TF / DTF) (CH)
Data della decisione
Esito del giudizio Inammissibile (Inadmissible)

Sintesi Legislator

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In this case before the Swiss Federal Tribunal, an individual, represented by their lawyer, filed a complaint against a decision made by the Appenzell Ausserrhoden Cantonal Court concerning their invalidity insurance status. The initial ruling had annulled a decision by the regional IV office and remanded the case for further investigation to determine reasonable self-integration measures and subsequent re-evaluation of the claimant's status. The complaint to the Federal Tribunal questioned whether the interim decision could independently qualify for appeal under Swiss law, which typically requires that the decision could cause irreparable harm or that its reversal could significantly reduce the time or costs of the legal process. The complaint sought a reversal of the remand order, with the complainant contending that further investigations were unnecessary. However, the Tribunal had to determine the admissibility of such an appeal based on procedural grounds outlined by Swiss legal statutes.

Regesto Legislator

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Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Inadmissibility of Appeal Against Intermediate Ruling on Remand for Further Investigation: The initial ruling had annulled a decision by the regional IV office and remanded the case for further investigation to determine reasonable self-integration measures and subsequent re-evaluation of the claimant's status. The complaint to the Federal Tribunal questioned whether the interim decision could independently qualify for appeal under Swiss law, which typically requires that the decision could cause irreparable harm or that its reversal could significantly reduce the time or costs of the legal process. The complaint sought a reversal of the remand order, with the complainant contending that further investigations were unnecessary. However, the Tribunal had to determine the admissibility of such an appeal based on procedural grounds outlined by Swiss legal statutes.

Parole chiave

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impugnabilità della decisione di rinvio ordinanze probatorie spese per le indagini accertamenti complementari eccezioni processuali tardive diritto di ottenere una decisione

Disposizioni normative citate

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Giurisprudenza citata

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Questioni giuridiche chiave estratte da Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was dismissed in the simplified procedure based on this provision because it was obviously inadmissible.

Art. 64 Abs. 1 in fine BGG

The request for free legal aid was rejected because the appeal was hopeless.

Art. 66 Abs. 1 und Abs. 3 BGG

The appellant was ordered to pay the court costs based on this provision.

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Testo completo

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_221/2021

Urteil vom 8. April 2021

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, Präsident,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Roland Zahner,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden,

Neue Steig 15, 9100 Herisau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden vom 29. Januar 2021

(O3V 20 1).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 17. März 2021 gegen den Entscheid des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden vom 29. Januar 2021,

in Erwägung,

dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid die Verfügung der Beschwerdegegnerin aufhebt und die Sache zur Durchführung von weiteren Abklärungen betreffend zumutbarer Selbsteingliederung und anschliessender Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an diese zurückweist,

dass damit ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG vorliegt, der nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG selbständig angefochten werden kann (statt vieler: BGE 140 V 282 E. 4.2 S. 285 f. mit Hinweisen),

dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass ein Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG erst irreparabel ist, wenn er nicht später mit einem günstigen Endurteil in der Sache behoben werden könnte ( BGE 137 III 522 E. 1.3 S. 525 mit Hinweisen),

dass ein solcher hier nicht gegeben ist, weil der Beschwerdeführer nach den von der Beschwerdegegnerin vorzunehmenden Abklärungen und der gestützt hierauf zu erlassenden neuen Verfügung Beschwerde gegen den Endentscheid wird erheben können ( Art. 93 Abs. 3 BGG ), ohne dass der angefochtene Entscheid im bundesgerichtlichen Verfahren präjudizierende Wirkung entfaltet ( BGE 133 V 477 E. 5.2.3 f. S. 484 f.),

dass ebenso wenig ein Eintreten auf die Beschwerde gestützt auf Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG angezeigt ist,

dass nämlich, selbst wenn mit einer Gutheissung der Beschwerde direkt ein sofortiger Endentscheid herbeigeführt werden könnte und damit die im Rückweisungsentscheid angeordneten ergänzenden Abklärungen betreffend zumutbarer Selbsteingliederung obsolet würden, damit praxisgemäss kein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren im Sinne dieser Bestimmung erspart würde (statt vieler: BGE 133 V 477 E. 5.2.2 S. 483 oder SVR 2011 IV Nr. 57 [Urteil 8C_958/2010 vom 25. Februar 2011] E. 3.3.2.2),

dass sich demzufolge die Beschwerde gegen den Zwischenentscheid insgesamt als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG erledigt wird,

dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen aussichtsloser Beschwerdeführung abzuweisen ist (Art. 64 Abs. 1 in fine BGG),

dass der Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 und Abs. 3 BGG kostenpflichtig wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht Appenzell Ausserrhoden und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 8. April 2021

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Maillard

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel