Legislator Giurisprudenza & Legislazione
6B_213/2018 Generato dall'IA

Criminal Appeal Against Interlocutory Decision on Stay of Proceedings Dismissed

Numero d'incarto 6B_213/2018
Autorità giudiziaria
Giurisdizione Svizzera · Tribunale federale (TF / DTF) (CH)
Data della decisione
Esito del giudizio Inammissibile (Inadmissible)

Sintesi Legislator

Generato dall'IA

The case involves an individual who, after being convicted of multiple threats against his spouse, sought to suspend further proceedings after the spouse withdrew her complaints. The initial court had sentenced him to a conditional prison term and a fine. The individual appealed the court's decision denying his request to suspend the proceedings, citing a specific legal provision. Subsequently, he filed a complaint with a higher court, which ultimately ruled that his grounds for appeal were insufficient, leading to a dismissal of the complaint. Additionally, his request for free legal aid was rejected due to the lack of merit in his case.

Regesto Legislator

Generato dall'IA

Art. 55a Abs. 3 StGB, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Criminal Appeal Against Interlocutory Decision on Stay of Proceedings Dismissed: The initial court had sentenced him to a conditional prison term and a fine. The individual appealed the court's decision denying his request to suspend the proceedings, citing a specific legal provision. Subsequently, he filed a complaint with a higher court, which ultimately ruled that his grounds for appeal were insufficient, leading to a dismissal of the complaint. Additionally, his request for free legal aid was rejected due to the lack of merit in his case.

Parole chiave

Generato dall'IA
decisione incidentale sospensione del procedimento ritiro della querela penale impugnabilità della decisione di rinvio minaccia sequestro di mezzi di prova

Disposizioni normative citate

Generato dall'IA

Giurisprudenza citata

Generato dall'IA
Generato dall'IA

Questioni giuridiche chiave estratte da Legislator

Generato dall'IA
Art. 108 BGG

The Tribunal applied this article to rule on the inadmissibility of the appeal due to insufficient substantiation.

Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG

The court rejected the request for legal aid because the appeal was hopeless.

Art. 65 Abs. 2 BGG

The court considered the appellant's financial situation by imposing reduced court costs.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the court costs on the appellant.

Art. 93 Abs. 1 BGG

The appeal was dismissed because the requirements for admissibility against an interlocutory decision, as specified in Art. 93 para. 1 lit. a and b BGG, were not sufficiently argued.

Ti chiedi come si applica questa sentenza alla tua fattispecie?

Analizza questa decisione insieme alla legislazione federale e cantonale, ai commentari e alla giurisprudenza successiva in Legislator AI.

Apri in Legislator →

Sentenze successive che citano questa decisione (4)

Testo completo

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_213/2018

Urteil vom 7. März 2018

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiberin Unseld.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Rolf Huber,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Sistierung des Verfahrens (Drohung); Zwischenentscheid, Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 22. Dezember 2017 (SB170193-O/Z3).

Erwägungen:

1. Das Bezirksgericht Bülach sprach den Beschwerdeführer am 18. Januar 2017 der mehrfachen Drohung zum Nachteil seiner Ehegattin (nachfolgend Privatklägerin), der Tätlichkeiten sowie der mehrfachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes schuldig und bestrafte ihn mit einer bedingten Freiheitsstrafe von 22 Monaten und einer Busse von Fr. 500.--. Der Beschwerdeführer erhob gegen dieses Urteil Berufung beim Obergericht des Kantons Zürich.

Die Privatklägerin schrieb dem Obergericht am 21. August 2017, sie ziehe ihre "Anzeige/Antragsdelikt vom 2015 und jenes vom Nov. 2016" definitiv zurück. Der Beschwerdeführer beantragte daraufhin, das Strafverfahren sei bis zum 21. Februar 2018 zu sistieren und danach gemäss Art. 55a Abs. 3 StGB bezüglich der Privatklägerin definitiv einzustellen. Das Obergericht wies den Antrag auf Sistierung des Verfahrens mit Beschluss vom 22. Dezember 2017 ab.

Der Beschwerdeführer führt Beschwerde in Strafsachen mit den Anträgen, der Beschluss vom 22. Dezember 2017 sei aufzuheben und das Strafverfahren sei gemäss Art. 55a Abs. 3 StGB bezüglich der Privatklägerin zu sistieren. Eventualiter sei die Sache an das Obergericht zurückzuweisen. Er ersucht um unentgeltliche Rechtspflege.

2. Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um einen Zwischenentscheid, der das Verfahren vor der Vorinstanz nicht abschliesst. Gegen selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide, die weder die Zuständigkeit noch den Ausstand betreffen, ist die Beschwerde an das Bundesgericht nur zulässig, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. a und b BGG ).

In der Beschwerde muss - sofern das nicht offensichtlich ist - im Einzelnen darlegt werden, weshalb diese Eintretensvoraussetzungen erfüllt sein sollen. Andernfalls genügt die Beschwerde der Begründungspflicht nach Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG nicht und es kann darauf nicht eingetreten werden ( BGE 142 III 798 E. 2.2 S. 801; 138 III 46 E. 1.2 S. 47; 137 III 324 E. 1.1 S. 329; 136 IV 92 E. 4 S. 95; je mit Hinweisen).

3. Der Beschwerdeführer äussert sich nicht zu den Eintretensvoraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG . Weder behauptet er, der angefochtene Beschluss bewirke einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ), noch legt er dar, durch einen Entscheid des Bundesgerichts könne ein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren erspart werden ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ). Beides ist vorliegend auch nicht offensichtlich. Auf die Beschwerde ist mangels einer hinreichenden Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

4. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Dessen Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist zufolge Aussichtslosigkeit abzuweisen ( Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG ). Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist mit reduzierten Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 7. März 2018

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Unseld