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2D_24/2020 Generato dall'IA

Sri Lankan National v. Switzerland: Appeal Inadmissibility in Asylum Case

Numero d'incarto 2D_24/2020
Autorità giudiziaria
Giurisdizione Svizzera · Tribunale federale (TF / DTF) (CH)
Data della decisione
Esito del giudizio Inammissibile (Inadmissible)

Sintesi Legislator

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A Sri Lankan national entered Switzerland on June 19, 2017, seeking asylum. The State Secretariat for Migration rejected her asylum application on March 5, 2020, determining she did not meet the criteria for refugee status and ordered her expulsion from Switzerland. She appealed this decision to the Federal Administrative Court, which dismissed her appeal on April 29, 2020. Subsequently, she filed a subsidiary constitutional complaint with the Swiss Federal Tribunal on June 8, 2020, requesting the case be remanded for a new decision and seeking suspensive effect, free legal aid, and representation. However, her complaint was deemed inadmissible since the legal remedies she pursued were not applicable to decisions made by the Federal Administrative Court in asylum matters, particularly as there was no extradition request against her from her country of origin.

Regesto Legislator

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Art. 83 lit. d Ziff. 1 BGG, Art. 113 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 65 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 3 BGG; Sri Lankan National v. Switzerland: Appeal Inadmissibility in Asylum Case: The State Secretariat for Migration rejected her asylum application on March 5, 2020, determining she did not meet the criteria for refugee status and ordered her expulsion from Switzerland. She appealed this decision to the Federal Administrative Court, which dismissed her appeal on April 29, 2020. Subsequently, she filed a subsidiary constitutional complaint with the Swiss Federal Tribunal on June 8, 2020, requesting the case be remanded for a new decision and seeking suspensive effect, free legal aid, and representation. However, her complaint was deemed inadmissible since the legal remedies she pursued were not applicable to decisions made by the Federal Administrative Court in asylum matters, particularly as there was no extradition request against her from her country of origin.

Parole chiave

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asilo di cittadino srilankese spese di gratuito patrocinio estradizione Segreteria di Stato della migrazione spese amministrative riesame della domanda d'asilo

Disposizioni normative citate

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Giurisprudenza citata

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Questioni giuridiche chiave estratte da Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used to declare the constitutional appeal inadmissible and not to enter the case in the simplified procedure.

Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG

Used to reject the request for free legal aid and assistance due to lack of prospects of success.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Cited as the general rule for imposing court costs on the losing party, although costs were ultimately imposed on the lawyer under Art. 66 Abs. 3 BGG.

Art. 66 Abs. 3 BGG

Used to impose the court costs on the appellant's legal counsel because the appeal was obviously inadmissible.

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Sentenze successive che citano questa decisione (1)

Testo completo

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

2D_24/2020

Urteil vom 10. Juni 2020

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Seiler, Präsident,

Gerichtsschreiber Businger.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwältin Claudia Zumtaugwald,

gegen

Staatssekretariat für Migration.

Gegenstand

Asyl und Wegweisung,

Beschwerde gegen das Urteil

des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung IV,

vom 29. April 2020 (D-1862/2020).

Erwägungen:

1.

1.1. A.________ (geb. 1988) ist Staatsangehörige von Sri Lanka. Sie reiste nach eigenen Angaben am 19. Juni 2017 in die Schweiz ein und ersuchte um Asyl. Mit Verfügung vom 5. März 2020 stellte das Staatssekretariat für Migration fest, dass sie die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle, lehnte ihr Asylgesuch ab und wies sie aus der Schweiz weg. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht am 29. April 2020 ab.

1.2. Mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde vom 8. Juni 2020 beantragt A.________ dem Bundesgericht, die Sache sei zum Neuentscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen. Zudem sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen und ihr die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung zu gewähren. Das Bundesgericht hat keine Instruktionsmassnahmen verfügt. Mit dem vorliegenden Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.

2.

2.1. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Asyls, die vom Bundesverwaltungsgericht getroffen worden sind, ausser sie betreffen Personen, gegen die ein Auslieferungsersuchen des Staates vorliegt, vor welchem sie Schutz suchen ( Art. 83 lit. d Ziff. 1 BGG ). Dass gegen die Beschwerdeführerin ein Auslieferungsersuchen vorliegt, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht geltend gemacht. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist deshalb unzulässig, wie die Beschwerdeführerin selber einräumt.

2.2. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin kann ihre Beschwerde nicht als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegengenommen werden. Diese steht lediglich gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen offen, nicht aber gegen Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts ( Art. 113 BGG ). Die Verfassungsbeschwerde erweist sich als offensichtlich unzulässig; darauf ist im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ).

3. Die Gerichtskosten ( Art. 65 BGG ) werden in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Unnötige Kosten hat zu bezahlen, wer sie verursacht ( Art. 66 Abs. 3 BGG ). Nach der Rechtsprechung sind die Kosten ausnahmsweise nicht der unterliegenden Partei, sondern deren Rechtsvertreter aufzuerlegen, wenn dieser schon bei Beachtung der elementarsten Sorgfalt erkennen musste, dass das von ihm eingelegte Rechtsmittel offensichtlich unzulässig ist oder die von ihm praktizierte Prozessführung mutwillig erscheint (Urteil 2C_290/2020 vom 21. April 2020 E. 3; 2C_822/2017 vom 27. September 2017 E. 3). Diese Voraussetzung ist vorliegend erfüllt. Die Gerichtskosten sind deshalb der Rechtsanwältin der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das vor Bundesgericht gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung ist wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen ( Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG e contrario).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden Rechtsanwältin Claudia Zumtaugwald auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung IV, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. Juni 2020

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Seiler

Der Gerichtsschreiber: Businger