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1C_154/2021 Generato dall'IA

Complainant v. Cantonal Police Officers (Abuse of Office)

Numero d'incarto 1C_154/2021
Autorità giudiziaria
Giurisdizione Svizzera · Tribunale federale (TF / DTF) (CH)
Data della decisione
Esito del giudizio Inammissibile (Inadmissible)

Sintesi Legislator

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In this case, the complainant filed a criminal complaint on September 20, 2020, alleging official misconduct by four cantonal police officers following his arrest at Kloten Airport on September 17, 2020. The Winterthur/Unterland Public Prosecutor's Office forwarded the case to the Zurich Cantonal Court, suggesting no authorization be granted for a criminal investigation due to insufficient evidence of wrongdoing. On February 22, 2021, the Zurich Cantonal Court decided not to authorize the opening of a criminal investigation against the officers. The complainant subsequently appealed this decision, requesting the Swiss Federal Tribunal to overturn the Cantonal Court's decision and grant authorization for a criminal investigation. The complainant claimed that during his arrest he was denied medical assistance, a claim that was contradicted by records showing he received a medical examination shortly after his arrest. The Swiss Federal Tribunal considered the appeal insufficient in legal argumentation and did not proceed with the complaint.

Regesto Legislator

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Art. 7 Abs. 2 lit. b StPO, Art. 110 Abs. 3 StGB, Art. 90 BGG, Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 93 BGG; Complainant v. Cantonal Police Officers (Abuse of Office): The Winterthur/Unterland Public Prosecutor's Office forwarded the case to the Zurich Cantonal Court, suggesting no authorization be granted for a criminal investigation due to insufficient evidence of wrongdoing. On February 22, 2021, the Zurich Cantonal Court decided not to authorize the opening of a criminal investigation against the officers. The complainant subsequently appealed this decision, requesting the Swiss Federal Tribunal to overturn the Cantonal Court's decision and grant authorization for a criminal investigation. The complainant claimed that during his arrest he was denied medical assistance, a claim that was contradicted by records showing he received a medical examination shortly after his arrest. The Swiss Federal Tribunal considered the appeal insufficient in legal argumentation and did not proceed with the complaint.

Parole chiave

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agenti di polizia denuncia penale abuso di autorità tentato assassinio magistrato prove acquisite tramite sorveglianza

Disposizioni normative citate

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Giurisprudenza citata

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Questioni giuridiche chiave estratte da Legislator

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Art. 42 Abs. 2 BGG

Cited in the reasoning when discussing the appellant's duty to substantiate the appeal, although the final decision was based on failure to meet that duty.

Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG

Cited in the reasoning when establishing that the cantonal decision was a final decision by the last cantonal instance.

Art. 93 BGG

The court declared that it would not enter into the appeal (non-entrée en matière), which is often linked to procedural inadmissibility discussed in the reasoning (Art. 93 being cited immediately before as the check for a final decision).

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Testo completo

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1C_154/2021

Urteil vom 7. April 2021

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Kneubühler, Präsident,

Gerichtsschreiber Störi.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

1. B.________,

2. C.________,

3. D.________,

4. E.________,

Beschwerdegegner,

Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland,

Postfach, 8401 Winterthur,

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich.

Gegenstand

Ermächtigung zur Eröffnung einer Strafuntersuchung,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 22. Februar 2021 (TB200136).

Erwägungen:

1. Am 20. September 2020 erstattete A.________ Strafanzeige wegen Amtsmissbrauchs gegen die Kantonspolizisten B.________, C.________, D.________ und E.________, die ihn am 17. September 2020 im Flughafen Kloten verhaftet hatten.

Am 21. Oktober 2020 überwies die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland die Akten ans Obergericht des Kantons Zürich mit dem Antrag, über die Erteilung bzw. Nichterteilung der Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung zu entscheiden. Sie erwog, die Ermächtigung sei mangels eines deliktsrelevanten Tatverdachts nicht zu erteilen.

Mit Beschluss vom 22. Februar 2021 erteilte das Obergericht der Staatsanwaltschaft die Ermächtigung zur Eröffnung eines Strafverfahrens gegen B.________, C.________, D.________ und E.________ nicht.

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 19. März 2021 beantragt A.________ sinngemäss, diesen Entscheid aufzuheben und der Staatsanwaltschaft die Ermächtigung zur Eröffnung eines Strafverfahrens gegen B.________, C.________, D.________ und E.________ zu erteilen.

Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.

2.

2.1. Nach Art. 7 Abs. 2 lit. b StPO i.V.m. § 148 des Zürcher Gerichtsorganisationsgesetzes vom 10. Mai 2010 (GOG) entscheidet das Obergericht über die Eröffnung oder Nichtanhandnahme einer Strafuntersuchung gegen Beamte im Sinn von Art. 110 Abs. 3 StGB wegen im Amt begangener Vergehen oder Verbrechen. Mit dem angefochtenen Entscheid hat es das Obergericht abgelehnt, die Staatsanwaltschaft zur Strafverfolgung der vier Kantonspolizisten, alles Beamte im Sinne dieser Bestimmung, zu ermächtigen. Damit fehlt es an einer Prozessvoraussetzung für die Durchführung des Strafverfahrens, womit das Verfahren abgeschlossen ist. Angefochten ist damit ein Endentscheid ( Art. 90 BGG ) einer letzten kantonalen Instanz ( Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG ), gegen den nach der Rechtsprechung die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig ist ( BGE 137 IV 269 E. 1.3.1). Es ist allerdings Sache des Beschwerdeführers, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt ( BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen).

2.2. Das Obergericht ist u.a. gestützt auf den gegen den Beschwerdeführer erlassenen Strafbefehl wegen Hinderung einer Amtshandlung und die Videoüberwachungsaufnahmen, auf denen die Verhaftungsaktion vom 17. September 2020 festgehalten wird, zum Schluss gekommen, es lägen keine Hinweise für ein strafrechtlich relevantes Verhalten der Polizisten vor. Die Behauptung des Beschwerdeführers, dass man ihm nach der Verhaftung zunächst ärztliche Hilfe verweigert habe, sei aktenwidrig, sei er doch noch vor Beginn der Einvernahme, bloss rund drei Stunden nach seiner Festnahme, von einem Arzt untersucht worden.

Der Beschwerdeführer setzt sich mit diesen Ausführungen nicht sachgerecht auseinander, sondern macht vielmehr in kaum nachvollziehbarer Weise geltend, das Obergericht habe einen betrügerischen Beschluss gefasst, der "Gefängnischef" und der Staatsanwaltschaft hätten auf seinen Tod gewartet im Wissen darum, dass es sich um einen auf höherer Ebene geplanten Mordanschlag auf ihn gehandelt habe, da gewisse satanischen Kreise in Deutschland mit seinen neuen spirituellen Lehren nicht einverstanden seien. Diese und weitere ähnliche Ausführungen sind nicht geeignet, den angefochtenen Beschluss bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen.

Auf die Beschwerde ist wegen Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Gerichtskosten ausnahmsweise verzichtet werden kann.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland, der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 7. April 2021

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Kneubühler

Der Gerichtsschreiber: Störi