VR.2002.00010 — Property Repurchase Claim Due to Material Expropriation by Building Protection Order
Synthèse de l'arrêt (Faits & Considérants)
Structuré par IAA property owner sought the right of repurchase (*Heimschlag*) following the listing of a farmhouse for protection, arguing this constituted a material expropriation under cantonal law. The court reasoned that the right of repurchase is permissible if the listing causes material expropriation, which occurs when the protective measure prevents a use of the property that is customary, economically sensible, and reasonable, distinguishing the situation from mere partial building prohibitions. Although protecting the exterior of the building was deemed compatible with continued customary use, the court found that the protection of the building's interior prevented residential use adequate to modern standards, concluding that a material expropriation had occurred, thereby granting the appeal and allowing the repurchase claim.
Regeste / Sommaire juridique
Structuré par IAQuestions juridiques clés & dispositions appliquées
Structuré par IAThe court used this provision as the basis for confirming that the protection order resulted in a material expropriation, allowing the right of first refusal (Heimschlag).
This provision was cited in the costs consequence order.
This procedural provision was cited in the costs consequence order.
Texte intégral de la décision — VR.2002.00010
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VR.2002.00010
--- · --- · --- · --- · --- · [Standard Suche](/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm) · [Erweiterte Suche](/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm) · [Hilfe](/findinfo/help/index.htm)
[Druckansicht](https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=203841&W10_KEY=4467142&nTrefferzeile=1&Template=standard/results/printviewdocument.fiw)
--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VR.2002.00010 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 04.12.2003 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 25.10.2004 gutgeheissen und den Entscheid des Verwaltungsgerichts aufgehoben. · Rechtsgebiet: · Enteignungsrecht · Betreff: · Heimschlag · Heimschlagsrecht eines Bauernhauses infolge materieller Enteignung: Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts (E. 1). Der Heimschlag des Bauernhauses ist möglich, wenn die Unterschutzstellung des Bauernhauses gemäss § 214 Abs. 1 PBG eine materielle Enteignung bewirkt hat (E. 2.1). Bei Denkmalschutzmassnahmen nimmt das Bundesgericht einen entschädigungspflichtigen Entzug von wesentlichen Eigentumsbefugnissen nur dort an, wo die Massnahme eine bestimmungsgemässe, wirtschaftlich sinnvolle und gute Nutzung der Liegenschaft verunmöglicht (E. 2.2). Die Rechtsprechung, die bei Fällen entwickelt wurde, bei welchen ein Grundstück teilweise mit einem Bauverbot belegt wurde, lässt sich nur beschränkt auf ein Grundstück übertragen, welches von einer Unterschutzstellung betroffen ist, da dort nicht bloss die partielle Freihaltung von Land, sondern die Erhaltung der Baute angestrebt wird (E. 3.1). Die Unterschutzstellung des Gebäudeäusserns erlaubt eine bestimmungsgemässe Nutzung (E. 3.2). Umstritten ist die Unteschutzstellung des Gebäudeinnerns (E. 3.3). Das vom Gutachter erstellte Gutachten ist nicht aus dem Recht zu weisen, da das rechtliche Gehör der Rekurrierenden gewahrt wurde (E. 4). Im vorliegenden Fall verhindert die Unterschutzstellung des Gebäudeinnerns eine den heutigen Ansprüchen genügende Wohnnutzung, weshalb der Rekurs gutzuheissen ist. Die Unterschutzstellung bewirkt eine materielle Enteignung, weshalb die Rekurrierenden den Heimschlag verlangen können (E. 5.1-5.9). Kostenfolge (E. 6). · --- · Stichworte: · BAUERNHAUS GEBÄUDEÄUSSERES GEBÄUDEINNERES GUTACHTEN HEIMSCHLAG HEIMSCHLAGSRECHT MATERIELLE ENTEIGNUNG RECHTLICHES GEHÖR ÜBRIGES ENTEIGNUNGSRECHT UNTERSCHUTZSTELLUNG · Rechtsnormen: · § 214 Abs. I PBG § 60 VRG § 176 Abs. 1 ZPO · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3