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1B_193/2007 Généré par l'IA

Defendant's Appeal for Substitution of Defense Counsel Rejected

Numéro de cause 1B_193/2007
Autorité / Tribunal
Juridiction Suisse · Tribunal fédéral (TF / ATF) (CH)
Date de la décision
Issue du litige Irrecevable (Inadmissible)

Synthèse Legislator

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In this case, the applicant requested a change of their official defense attorney during a criminal proceeding. The request was denied by the local court, which concluded that the applicant did not sufficiently demonstrate a disrupted trust relationship with the attorney. The applicant subsequently appealed this decision, but the higher court upheld the initial ruling, stating the reasons for the denial were valid. Following the appeal, the higher court noted that the applicant failed to adequately argue any violations of law, resulting in the dismissal of the appeal due to lack of sufficient grounds.

Regeste Legislator

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Defendant's Appeal for Substitution of Defense Counsel Rejected: The request was denied by the local court, which concluded that the applicant did not sufficiently demonstrate a disrupted trust relationship with the attorney. The applicant subsequently appealed this decision, but the higher court upheld the initial ruling, stating the reasons for the denial were valid. Following the appeal, the higher court noted that the applicant failed to adequately argue any violations of law, resulting in the dismissal of the appeal due to lack of sufficient grounds.

Mots-clés

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défense d'office procédure simplifiée défaillance du mandataire interdiction de représentation de l'avocat récusation du procureur griefs de procédure

Dispositions légales citées

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Questions juridiques clés extraites par Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was dismissed without entering into the merits based on the simplified procedure provided for by this article due to a manifest lack of reasoning.

Art. 64 BGG

The request for free legal aid was rejected based on this provision due to the obvious hopelessness of the appeal.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court decided to waive the imposition of costs.

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Arrêts ultérieurs citant cette décision (2)

Texte complet

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1B_193/2007 /fun

Urteil vom 19. September 2007

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Féraud, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Parteien

X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Strafgerichtspräsidium des Kantons

Basel-Landschaft, Bahnhofplatz 16, Postfach 635,

4410 Liestal,

Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung

Zivil- und Strafrecht, Bahnhofplatz 16, Postfach 635, 4410 Liestal.

Gegenstand

Abweisung des Gesuchs um Verteidigerwechsel,

Beschwerde in Strafsachen gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Zivil- und Strafrecht, vom 14. August 2007.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:

1. Das Strafgerichtspräsidium des Kantons Basel-Landschaft lehnte mit Verfügung vom 30. Juli 2007 den Antrag von X.________ auf Wechsel seines Offizialverteidigers ab. Gegen diese Verfügung erhob X.________ am 6. August 2007 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft. Dieses wies mit Beschluss vom 14. August 2007 die Beschwerde ab. Zur Begründung führte es zusammenfassend aus, dass die vom Beschwerdeführer gemachten Ausführungen die Annahme eines nach objektiven Gesichtspunkten gestörten Vertrauensverhältnisses nicht begründen könnten. Dem Rechtsvertreter könne kein objektives Fehlverhalten vorgeworfen werden.

Am 23./24. August 2007 fand die Hauptverhandlung vor dem Strafgericht Basel-Landschaft statt.

2. X.________ führt mit Eingabe vom 27. August 2007 (Postaufgabe 5. September 2007) Beschwerde in Strafsachen ( Art. 78 ff. BGG ) gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 14. August 2007. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Vorliegend setzt sich der Beschwerdeführer nicht mit den Ausführungen im angefochtenen Beschluss auseinander. Er legt nicht dar, inwiefern das Kantonsgericht Recht verletzt haben sollte, als es die Beschwerde abwies. Da keine sachbezogenen Ausführungen vorliegen, ist mangels einer hinreichenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.

4. Angesichts der offensichtlichen Aussichtslosigkeit der vorliegenden Beschwerde kann dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht entsprochen werden ( Art. 64 BGG ). Auf eine Kostenauflage kann indessen verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Mit dem vorliegenden Entscheid wird das vom Beschwerdeführer gestellte Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos.

Demnach erkennt das Bundesgericht

im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG :

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Kosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Strafgerichtspräsidium des Kantons Basel-Landschaft und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Zivil- und Strafrecht, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. September 2007

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: