VR.2019.00001 — Expropriation Compensation for Partial Front Yard Cession
Zusammenfassung (Sachverhalt & Erwägungen)
KI-strukturiertThe case concerned a formal partial expropriation where land was ceded, and the court reviewed the compensation due for the surrendered front yard land. The court determined that since the remaining use of the property for further development was not restricted by the cession, the taken area qualified as less valuable front yard land, to be compensated based on its market value, but only at a reduced rate, limited by the relief requested by the expropriated party. Furthermore, no additional compensation for involuntariness was warranted because the small land loss did not particularly impact the existing business or potential construction use, nor was there evidence of a specific personal hardship requiring such an allowance.
Leitsatz / Regeste
KI-strukturiertRechtsfragen & angewandte Gesetzesbestimmungen
KI-strukturiertThis provision is cited as a legal norm, though its specific application in the final orders is not detailed here, it is part of the relevant legal framework used by the court.
This provision of the Abandonment Act is cited as a relevant legal norm for the decision.
This provision of the Abandonment Act is cited as a relevant legal norm for the decision.
This provision of the Abandonment Act is cited as a relevant legal norm for the decision regarding compensation.
This provision of the Planning and Building Act is cited as a relevant legal norm for the decision.
Volltext des Entscheids — VR.2019.00001
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VR.2019.00001
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VR.2019.00001 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 14.11.2019 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 19.05.2021 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Enteignungsrecht · Betreff: · formelle Teilenteignung · Formelle Teilenteignung: Entschädigung für Vorgartenland Kognition des Verwaltungsgerichts bei abtretungsrechtlichen Rekursen (E. 2). Rechtsgrundlagen zur Entschädigung von enteignetem Vorgartenland (E. 3). Eine weitergehende Überbauung des streitbetroffenen Grundstücks wird durch die Abtretung nicht eingeschränkt, weshalb die enteignete Fläche als minderwertiges Vorgartenland zu qualifizieren ist (E. 4.3.1 f.). Unabhängig davon, zu welchem Landpreis die Fläche vom Enteigneten zuvor erworben worden ist, wird die Entschädigung nach dem Verkehrswert festgesetzt (E. 4.3.3). Das Vorgartenland ist zu einem reduzierten Ansatz zu entschädigen, wobei das Verwaltungsgericht nicht über die Rekursanträge hinausgehen und keine Reduktion um mehr als den beantragten Drittel vornehmen kann (E. 4.3.5). Ein Unfreiwilligkeitszuschlag wird nicht allgemein bei unfreiwilliger Landabtretung gewährt, sondern wird nur ausgerichtet, um die vom Enteigneten durch den zwangsweisen Entzug seines Eigentums erlittene besondere Beeinträchtigung seiner persönlichen Verhältnisse abzugelten. Der Verlust der kleinen abzutretenden Fläche beeinträchtigt weder den bestehenden Gewerbebetrieb noch eine allfällige zusätzliche bauliche Nutzung des Grundstücks, und die Sorge des Enteigneten, es drohe die Kündigung der auf dem Grundstück lastenden Hypothek, erscheint unbegründet. Es ist deshalb von keiner besonderen Beeinträchtigung auszugehen und keine Unfreiwilligkeitsentschädigung auszurichten (E. 5). · --- · Stichworte: · ABTRETUNGSENTSCHÄDIGUNG AUSNÜTZUNGSÜBERTRAGUNG BEBAUBARKEIT EINSCHLAG ENTEIGNUNG ENTEIGNUNGSENTSCHÄDIGUNG FORMELLE ENTEIGNUNG LANDWERT UNFREIWILLIGKEITSZUSCHLAG VERKEHRSWERT VORGARTENLAND · Rechtsnormen: · § 11 AbtrG § 13 Abs. I AbtrG § 46 Abs. II AbtrG Art. 26 Abs. II BV § 240 Abs. I PBG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3