VR.2007.00009 — Land Use Plan Reclassification to Open Space Zone: Non-Designation Without Compensation
Zusammenfassung (Sachverhalt & Erwägungen)
KI-strukturiertThe case concerned an appeal regarding material expropriation following the initial creation of a land use plan compliant with federal zoning laws, which reclassified portions of previously residential zones into the open space zone, effectively resulting in a non-designation (Nichteinzonung) for the affected areas. The court reasoned that in the first establishment of a constitutionally and statutorily compliant land use plan, assigning property to a zone other than one for private construction generally constitutes a non-designation that must typically be tolerated without compensation, and this specific reclassification to the open space zone under a municipal zoning revision was firmly established as a non-designation. Although the appellant had incurred significant development costs, the court noted the lengthy period—over 20 to 25 years—during which the owner had not pursued construction, negating any reliance on the property remaining zoned for building purposes after the federal law's enactment, and thus the appeal was dismissed as the subject areas did not qualify as building gaps.
Leitsatz / Regeste
KI-strukturiertVolltext des Entscheids — VR.2007.00009
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VR.2007.00009
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VR.2007.00009 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 06.12.2007 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 22.06.2009 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Enteignungsrecht · Betreff: · materielle Enteignung; Wiederaufnahme von VR.2006.2 · Erstmalige Schaffung einer RPG-konformen Nutzungsordnung: Zuweisung von Teilflächen der bisherigen Wohnzonenfläche in die Freihaltezone. Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts (E. 1). Wird bei der erstmaligen Festsetzung einer verfassungs- und gesetzeskonformen Nutzungsplanung eine Liegenschaft keiner Zone für private Bauten zugewiesen, so liegt eine Nichteinzonung vor, die in der Regel entschädigungslos hinzunehmen ist (E. 2). Die mit der stadtzürcherischen BZO-Revision 1992 erfolgte Zuweisung von Grundstücken zur Freihaltezone stellt nach gefestigter Praxis eine Nichteinzonung dar (E. 3). Nichteinzonungen treffen den Eigentümer nur ausnahmsweise enteignungsähnlich (E. 4). Die beiden streitbetroffenen Teilflächen sind weder unter quantitativen noch unter qualitativen Gesichtspunkten als Baulücken zu würdigen (E. 4.2). Der Rekurrent hat zwar für die Erschliessung der Teilflächen nicht unerhebliche Kosten aufgewendet. Indes ist eine zeitliche Komponente zu berücksichtigen: Bemüht sich ein Grundeigentümer über mehr als 20 bis 25 Jahre nicht um eine Überbauung seines erschlossenen Grundstückes, so kann er nicht darauf vertrauen, dass sein Grundstück auch nach Inkrafttreten des RPG eine Bauzone zugewiesen bleibt (E. 4.3). Bestätigung der Berechnung der Heimschlagsentschädigung (E. 5). Abweisung des Rekurses, soweit nicht durch Rückzug erledigt. · --- · Stichworte: · BAULÜCKE ERSCHLIESSUNGSKOSTEN HEIMSCHLAGSENTSCHÄDIGUNG MATERIELLE ENTEIGNUNG NICHTEINZONUNG VERTRAUENSSCHUTZ · Rechtsnormen: · § 46 Abs. I AbtrG Art. 26 Abs. II BV Art. 5 Abs. II RPG Art. 15 RPG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 2