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VR.2000.00006 • VG ZH VR.2000.00006 Abgewiesen (Dismissed) KI-strukturiert

VR.2000.00006 — Property Owner Denied Reimbursement for Unfulfilled Development Infrastructure Costs

Geschäftsnummer VR.2000.00006 (ZH_VG_001_-VR-2000-00006_12-04-2001)
Gericht / Behörde
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in
Rechtsordnung Kanton Zürich — Kantonale Gerichte (CH-ZH)

Zusammenfassung (Sachverhalt & Erwägungen)

KI-strukturiert

A property owner sought reimbursement for infrastructure costs advanced for plots of land, which later became impossible to develop due to zoning changes. The court determined that an agreement between the property owner and the municipality regarding these costs was conditional on the actual development of the land. Since development did not occur, the condition was not met, and the municipality had no obligation to reimburse the costs, nor was there a claim for compensation based on material expropriation. The court also found that the agreement's condition becoming impossible did not trigger liability for damages.

Leitsatz / Regeste

KI-strukturiert
§ 32 AbtrG; § 46 AbtrG; § 63 AbtrG; § 183ter lit. II EG ZGB — § 32 AbtrG: Determines the jurisdiction of the Administrative Court in appeal proceedings according to the Dedication Law. § 46 AbtrG: Governs the competence of the Administrative Court in litigation proceedings according to the Administrative Procedure Act. § 63 AbtrG: Used in conjunction with other provisions to determine the competence of the Administrative Court.

Rechtsfragen & angewandte Gesetzesbestimmungen

KI-strukturiert
§ 32 AbtrG

Determines the jurisdiction of the Administrative Court in appeal proceedings according to the Dedication Law.

§ 46 AbtrG

Governs the competence of the Administrative Court in litigation proceedings according to the Administrative Procedure Act.

§ 63 AbtrG

Used in conjunction with other provisions to determine the competence of the Administrative Court.

§ 183ter lit. II EG ZGB

Relevant for assessing the concept of vested rights in legal doctrine and jurisprudence.

Art. 119 OR

Applicable to the question of whether a contractual obligation has become impossible and who is liable for damages.

§ 82 lit. k VRG

Cited in relation to the assessment of costs for the appraisal proceedings.

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Volltext des Entscheids — VR.2000.00006

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VR.2000.00006

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VR.2000.00006 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 12.04.2001 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 04.07.2002 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Enteignungsrecht · Betreff: · Entschädigungsanspruch aus Enteignung · Erschliessungskosten: Zuständigkeit des VGr im Rekursverfahren nach Abtretungsgesetz und im Klageverfahren nach Verwaltungsrechtspflegegesetz (E. 1a/b). Eine vertragliche Regelung über die Erschliessungskosten war zulässig, und über die Streitigkeit ist grundsätzlich im Klageverfahren zu entscheiden (E. 1b). Auch eine Beurteilung im Rekursverfahren bzw. vorgängig im Schätzungsverfahren unter dem Titel einer Enteigung eines vertraglich begründeten, wohlerworbenen Rechts kommt in Betracht (E. 1c). Vereinigung der beiden Verfahren (E. 1e). Begriff des wohlerworbenen Rechts in Lehre und Rechtsprechung (E. 2b). Aus den - nicht schriftlich fixierten - Abmachungen zwischen der Gemeinde als Grundstückseigentümerin einerseits und der privaten Eigentümerin der betroffenen Grundstücke andererseits lässt sich keine Zusicherung entnehmen, wonach die Grundstücke der Gemeinde einmal überbaut würden. Infolgedessen sind der privaten Grundeigentümerin die von ihr vorgeschossenen Erschliessungskosten n i c h t zurückzuerstatten, nachdem zwischenzeitlich eine Überbauung infolge Zuweisung der Grundstücke zur Freihaltezone unmöglich geworden ist: keine Entschädigungspflicht aus materieller Enteignung, Abweisung des Rekurses (E. 2c). Die Kosten des Schätzungsverfahrens sind vollumfänglich der Gemeinde aufzuerlegen (E. 3). Ersatz der Erschliessungskosten gestützt auf vertragliche Abmachungen? Aus der chronologischen Entwicklung ergibt sich, dass sich die Gemeinde (im Sinn einer aufschiebenden Bedingung) lediglich für den Fall einer tatsächlichen Überbauung verpflichtete, die von der privaten Grundeigentümerin vorgeschossenen Erschliessungskosten selber zu übernehmen (E. 4a/b). Infolge dieser bedingten Verpflichtung stellt sich die Frage nicht, ob diese Verpflichtung im Sinn von Art. 119 OR unmöglich geworden ist und wer gestützt darauf für den Schaden einzustehen hat. Abweisung der Klage (E. 4c). BGE-Nr. 1A.137/2001 BGE-Nr. 1P.527/2001 · --- · Stichworte: · BGE ENTEIGNUNGSVERFAHREN ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÜHRUNG, FINANZIERUNG) ERSCHLIESSUNGSKOSTEN ERSCHLIESSUNGSVERTRAG KOSTEN SCHÄTZUNGSKOMMISSION UNMÖGLICHKEIT VERTRAUENSSCHUTZ WOHLERWORBENE RECHTE ZUSTÄNDIGKEIT · Rechtsnormen: · § 32 AbtrG § 46 AbtrG § 63 AbtrG § 183ter lit. II EG ZGB Art. 119 OR § 82 lit. k VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3